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Stadtentwicklung beginnt mit Visionen

Auch wenn einige dieser Ideen utopisch scheinen – der Bau eines Bahntunnels unter der Stadt durch schien dies vor 120 Jahren auch.

Wie lässt sich St.Gallen weiter entwickeln, die Lebensqualität ihrer Einwohnehrinnen und Einwohner weiter verbessern, die Stadt verschönern? Wo gibt es Handlungsbedarf? Wo müssen Fehlentwicklungen verhindert werden? Wie sieht die Zukunft unserer Stadt aus?
Die Fachgruppe Umwelt & Verkehr der Grünliberalen der Stadt St.Gallen trifft sich regelmässig zum Austausch und zu Diskussionen darüber, wie sich die Stadt weiter entwickeln soll.

Visionen sind der Beginn einer Idee. Einige Ideen werden zu konkreten Vorschlägen. Andere bleiben Visionen. Vielleicht weil ihre Umsetzung zu teuer wäre, weil die Zeit noch nicht reif dazu ist oder einfach weil wir die Idee noch für zuwenig durhdacht halten.

Diskutieren Sie mit uns
an unseren Ständen oder werden Mitglied unserer Partei und gestalten Sie in unseren Arbeitsgruppen die Zukunft von St.Gallen mit.



Vision St.Fiden

Pulsierendes St.Gallen – ein urbanes Quartierzentrum für St.Fiden

Auf einer Teilüberdeckung der Gleise könnten in einem neu gewonnen Park zwei begrünte 0-Energie-Wohntürme stehen. Das Einkaufszentrum wird unter und neben die Splügenbrücke verschoben, was eine Verkehrserschliessung direkt ab dieser Brücke erlaubt. Das Wohnquartier würde entlastet. Ein von freigelegtem Bachwasser durchflossener Weiher lädt auf die frei gewordene Fläche zum Verweilen ein, an dessen Rand Arkaden mit einem Café.
Mittelpunkt dieses neuen Quartierzentrums wäre ein grosser Platz, umschlossen von Weiher, Einkaufszentrum, Bahnhofszugang sowie Wohn- und Gewerbebauten. Dieser Platz könnte auch Teil der ÖV-Drehscheibe sein. Mehr dazu siehe hier.


Vision Bahnhof Nord

Die Kräfte gebündelt – ein zentrumsgerechter Bahnhof-Nord-Platz

Isolierte Türme wirken wie Fremdkörper. Ein zweites Hochhaus wird die Silhouette um die Fachhochschule vervollständigen. Die Idee des Vereins Villa Wiesental, das Geschäftshaus Leopard mittels punktuellen Aufstockungen aufzuwerten, kommt uns entgegen. Ein kleiner Park zwischen Lokremise und neuem Turm sowie ein Bahnhofnordplatz, der die Bezeichnung Platz verdient, sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität, die die Erwartungen an ein Stadtzentrum erfüllt. Die Altbauten und Baulücken in der Umgebung werden durch städtisch ausgenützte Neubauten, welche möglichst druchmischt genutzt werden könnten, ersetzt.


Vision Kreuzbleiche

Naherholung auf der Kreuzbleiche – ein Central Park für St.Gallen

Der einstige Exezierplatz der Armee ist seit 30 Jahren die grösste Grünfläche innerhalb der Stadt – ein grosser Rasen. Wir meinen, ein zu grosser.
Eine Gliederung in verschiedene Bereiche würde unseren «Central Park» massiv aufwerten. Ein idyllischer Weiher in der Mitte des Parks könnte diese Fläche brechen. Für Sport- und Circusplätze würde noch genügend Raum bleiben.


Vision Steinach

St.Gallen im Fluss – Freilegung der Steinach

Die Idee ist nicht von uns – aber sie ist uns sympathisch. Auch wenn das Wasser unseres Stadtbachs schon lange nicht mehr unter der Moosbruggstrasse fliesst, kann es doch nicht unmöglich sein, wieder einen Bach anzulegen. Dem Bild des Unesco-Welterbes würde er sicherlich nicht schaden.


Vision U-Bahn

Statt eine Milliarde für einen Autobahntunnel nach Teufen

Die Vision einer U-Bahn in St.Gallen hatten unsere Verkehrsplaner schon vor 120 Jahren. Umgesetzt wurde lediglich der Rosenberg-Bahntunnel. Doch die Vision bleibt. Auch wenn die Kosten für die Umsetzung astronomisch sein mögen, der Nutzen von nur Teilen dieses unterirdischen ÖV-Netzes ist beträchtlich grösser als als jener eines Autobahntunnels von der A1 bis zur Liebegg. Auch die Baukosten eines solchen Strassentunnels würde zusammen mit den vorgesehenen Verzweigungen eine Milliarde Franken überschreiten. Welche Vision würde dem St.Gallen ÖV- und MIV-Verkehrssystem nachhaltig mehr bringen, die Autobahn nach Teufen oder auch nur ein dieses innerstädtischen U-Bahn-Netzes?